Pflegeberatung mit Expertise und Erfahrung
Mario de Haas

- Ausbildung zum Krankenpfleger 1985-1988
- Fachkrankenpfleger für Psychiatrie mit Schwerpunkt Gerontopsychiatrie
- Zertifizierter Pflegeberater nach § 7a SGB XI
- Palliative Care
- Pflegedienstleiter
- 35 Jahre Erfahrung in der ambulanten Pflege
Mein Konzept
Hier können Sie das Konzept meiner Pflegeberatungsstelle nachlesen.
Dieses Konzept ist die Grundlage und der Kompass meiner Tätigkeit als Pflegeberater.
Konzept
1. Ausgangssituation/Rechtliche Grundlage
Gemäß § 37 Abs. 3 SGB XI sind Pflegegeldempfänger verpflichtet, regelmäßig einen Beratungsbesuch durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung oder eine von der Pflegekasse anerkannte Pflegefachkraft in Anspruch zu nehmen.
- Pflegegrad 1: 1 x pro Halbjahr (freiwillig)
- Pflegegrad 2 und 3: halbjährlich (verpflichtend)
- Pflegegrad 4 und 5: halbjährlich (verpflichtend), auf Wunsch quartalsweise möglich
2. Ziel der Pflegeberatung
Die mdh-Pflegeberatung verfolgt folgende Hauptziele:
- Sicherung der häuslichen Pflege und Vermeidung von Überforderung.
- Unterstützung und Anleitung pflegender Zugehöriger.
- Prävention von Pflegekomplikationen.
- Information über Hilfsmittel und Entlastungsangebote.
Schnittstelle zur Pflegekasse.
3. Zielgruppe
Alle Pflegegeldempfänger mit Pflegegrad 1–5, sowie deren pflegende Zugehörige. Die mdh-Pflegeberatung legt einen Beratungsschwerpunkt auf demenziell veränderte Menschen und Menschen in einer palliativen Situation. Ebenso zählen zu den Zielgruppen Menschen, die Unterstützung bei der Beantragung eines Pflegegrades wünschen oder sich allgemein über häusliche Pflege informieren und vorsorgen möchten.
4. Angebot
Das Angebot der mdh-Pflegeberatung richtet sich an alle Menschen und deren Zugehörige der in Punkt 3 genannten Zielgruppen. Für berufstätige Menschen mit Pflegegrad oder berufstätige Zugehörige werden Termine in den Abendstunden oder am Wochenende angeboten.
5.Inhalte der Pflegeberatung
Die Beratung umfasst Themen wie Pflegeanamnese, Pflegeorganisation, Pflegetechniken, Ernährung, Medikamentenmanagement, Wohnraumanpassung, Entlastungsangebote, sowie psychosoziale Unterstützung. Der Inhalt der einzelnen Beratung wird ganz nach den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen und der pflegenden Zugehörigen ausgerichtet.
6. Ablauf der Beratung
Die Terminvereinbarung bei Erstaufnahme findet telefonisch statt. Hier werden erste Daten aufgenommen. Die Termine finden im häuslichen Umfeld statt.
Zu Beginn des Gesprächs wird die aktuelle Pflegesituation eingeschätzt/ erfragt. Daraufhin erfolgt die individuelle Beratung (s. Punkt 5) und bei Bedarf die Vermittlung weiterführender Angebote und evtl. Anleitung. Auf Wunsch erfolgt die Vereinbarung des nächsten Termines.
7. Dokumentation
Die Dokumentation erfolgt über den Pflegeberatungsbogen „Nachweis über einen Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI“ sowie interner Qualitätssicherungsdokumente. Der Datenschutz gemäß DSGVO ist gewährleistet.
8. Qualifikation der Beraterinnen/ Berater
Die Beratungen werden durchgeführt von einem examinierten Krankenpfleger mit großer Erfahrung in Bereich ambulanter Pflege. Zudem besteht eine Qualifikation in Psychiatrie mit Schwerpunkt Gerontopsychiatrie sowie Palliative Care.
9. Evaluation und Qualitätssicherung
Die Evaluation dient der Überprüfung der Wirksamkeit der Beratung und der Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden. Folgende Instrumente werden genutzt: jährliche Auswertung des Beschwerdemanagement, Feedbackbögen, Dokumentationsprüfung.
10. Kooperationspartner
Die mdh-Pflegeberatung arbeitet eng zusammen mit Pflegekassen, Hausärzten, Pflegestützpunkten, Pflegediensten, Sozialdiensten, Gesetzlichen Betreuern, Hospiz-Palliativ- und Demenznetzwerken.
11. Fazit
Die mdh-Pflegeberatung leistet ihren Beitrag, die häusliche Pflege ihrer Kundinnen und Kunden zu stabilisieren, pflegende Zugehörige zu entlasten und deren Lebensqualität zu verbessern. Daher ist die mdh-Pflegeberatung ein wichtiger Baustein im Pflegesetting ihrer Kundinnen und Kunden.
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